Info §§22 - TuSG-Ritterhude-Wassersport

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Info §§22

Bildergalerie

Das Recht am eigenen Bild: Wenn fremde Personen auf den Bildern zu erkennen sind.
§ 22 KunstUrhG

Problematisch kann die Veröffentlichung von selbst erstellten Bildern nur dann werden, wenn auf den jeweiligen Bildnissen Personen abgebildet sind. Grundsätzlich dürfen Bildnisse nach § 22 KunstUrhG nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden. Das Gesetz stellt jedoch für den Fall, dass der Abgebildete eine Entlohnung für das Bildnis erhält, eine Fiktion hinsichtlich seiner Einwilligung vor, so dass diese als erteilt gilt.

Allerdings nennt das Gesetz in §§ 23, 24 KunstUrhG einige Ausnahmen von dem Erfordernis einer Einwilligung, beispielsweise dann, wenn die abgebildete Person nur als Beiwerk einer Landschaft oder sonstigen Öffentlichkeit erscheint oder wenn es sich bei den Abgebildeten um Personen der Zeitgeschichte handelt. Allerdings ist bei Letzteren entsprechend der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte und des Bundesgerichtshofs eine Abwägung mit dem Allgemeinen Persönlichkeitsrecht des Abgebildeten vorzunehmen, wenn es sich bei den Aufnahmen um solche aus seiner Privatsphäre handelt.

                                          
§ 23 KunstUrhG

(1) Ohne die nach § 22 erforderliche Einwilligung dürfen verbreitet und zur Schau gestellt werde:

1.   Bildnisse aus dem Bereiche der Zeitgeschichte;

2.   Bilder, auf den Personen nur als Beiwerk neben einer Landschaft oder sonstigen Örtlichkeiten erscheinen;

3.   Bilder von Versammlungen, Aufzügen und ähnlichen Vorgängen, an denen die dargestellten Personen teilgenommen haben;

4.   Bildnisse, die nicht auf Bestellung angefertigt sind, sofern die Verbreitung oder Schaustellung einem höheren Interesse der Kunst dient.

   

 
 
 
 
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